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Gesunde Ernährung heilt

Das „Allheilmittel“ ist jedoch ganz einfach: bal­last­stoff­reiche Ernährung. Dazu gehören rohes Obst, rohes Gemüse, rohe, ungesalzene und ungeräucherte Nüsse, rohe Pilze (alle als uneingeschränkt essbar bekannte Pilze können roh gegessen werden), Kopfsalat und anderes Grünzeug, aber auch Pflanzenöle und Pflanzen­fette, angekeimtes Vollkorngetreide (Dinkel, Emmer, Einkorn, Wild­roggen, Gerste, Buchweizen) und vieles mehr, alles so natur­belassen wie möglich, am besten roh und gering schadstoffbelastet. Rohkost­produkte aus der Natur enthalten alle Stoffe, die der Körper braucht, Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente. Wer es sich finanziell leisten kann, der sollte nur Produkte aus ökologischem Anbau (Achtung: „Bio“ ist nicht dasselbe) kaufen. Aber auch die Obst- und Gemüseabteilung in den Supermärkten bietet einigermaßen gesunde Ware. Man muss dann halt die Sachen durch Abwaschen weitestmöglich von Schadstoffen befreien, was nicht immer vollständig gelingt. Auch auf Wochenmärkten bekommt man manchmal gute Ware, wenn man darauf achtet, dass da Produkte aus eigenem Anbau angeboten werden.
Warum eigentlich Vollkorn? Die meisten Getreide­körner bestehen aus dem Mehlkörper (Stärke und Eiweiß), dem Keimling und einer Randschicht. Vitamine und Ballststoffe sind nur in der Randschicht enthalten. Diese wird mit dem Keimling vor dem Mahlen von Auszugsmehlen entfernt. Dadurch hält sich das Mehl bedeutend länger, ist aber für das Verdauungssystem wertlos. Denn wichtig für die Verdauung sind gerade die Vitamine, von denen sich die Mikroben im Darm ernähren, und die Ballaststoffe, die die Verdauung in Gang bringen, danach aber ausgeschieden werden.
Auch die meisten Früchte (Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Trauben, Mangos) und zum Beispiel Kartoffeln sind ähnlich aufgebaut: Direkt unter der Schale befinden sich die Vitamine und Ballast­stoffe, während der Rest nur aus Stärke und Wasser besteht. Wenn man also Äpfel, Birnen und Kartoffeln schält, entfernt man die meisten gesunden Bestandteile, die für die Verdauung notwendig sind. Zurück bleibt nur ein Stärke-Wasser-Zucker-Mix. Übrigens: Beeren sollte man vor dem Essen nicht abwaschen, weil man dadurch den größten Teil der Vitamine mit ausspült. Beeren aus dem Wald oder direkt aus dem Garten brauchen normalerweise nicht gewaschen werden, sofern sie nicht mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt wurden. Dann sind die Beeren aber sowieso ungenießbar – auch gewaschen.
Trinken sollte man nur kohlensäurefreies Mineral­wasser. Das Trinkwasser aus der Leitung ist kein Mineralwasser, zumindest nicht in Deutschland, da fehlen die Mineralstoffe. Deutsches Trinkwasser ist aber in Kleinst­mengen zumindest nicht schädlich. Das Trinkwasser in den Schweizer Alpen ist gutes Mineralwasser, da es direkt aus Bergquellen gewonnen wird.
Eine gesunde Ernährungsgrundlage ist nach Doktor Max Otto Bruker ein Vollkornbrei: Drei Ess­löffel Vollkorngetreide (Dinkel, Emmer, Einkorn, Wild­roggen, Gerste oder ein Gemisch daraus) werden gemahlen und in einer Schale mit lauwarmem Wasser vermischt. Unbedingt nur soviel Wasser nehmen, dass keine überschüssige Flüssig­keit weggegossen werden muss, also bis etwa zwei Milli­meter über dem gemahlenen Getreide. Diese Mischung wird nun zum Ankeimen mindestens zwölf Stunden beiseite­gestellt, bei normaler Zimmer­temperatur, nicht in den Kühlschrank. Dazu kann man dann je nach Geschmack Früchte oder rohes Gemüse zerkleinert oder püriert geben und das Ganze als Mahlzeit verzehren.
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