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Die Geschichte der ungesunden Ernährung

Vor etwa fünf Millionen Jahren begann der Homonide, von den Bäumen zu steigen. Vielleicht wurde es auf den Bäumen zu voll oder er wollte einfach neue Lebensräume erkunden. Vielleicht wurde auch der Wald immer weniger. Auf zwei Beinen lief es sich sicher einfacher als auf vier wie bei den anderen Primaten. Man geht davon aus, dass sich zwei Arten parallel entwickelten, die Schimpansen und die Homoniden.
Anfangs lebte er noch ausschließlich von Früchten, die es ja zur Genüge gab. Erst später, als diese Nahrungsquelle spärlicher wurde, ging der Hominide auch auf fleischliche Nahrung über, meistens Aas. Erst später, als der Menschenaffe das Feuer gezähmt hatte und sich reine Jagdwaffen herstellen konnte, gab es mehr Fleischkost. Denn das über dem Feuer gebratene Fleisch war weich und leichter zu kauen.
Damit begann auch langsam eine unverträgliche Ernährungsweise. Zunächst blieben die Wirkungen noch gering, da die Hauptnahrung immer noch aus pflanzlichen Produkten bestand und Fleisch nur zu bestimmten Anlässen verzehrt wurde. Nach und nach, besonders in den Zeiten der großen Wanderungen in unwirtlichere Gegenden, wurde der Fleischkonsum stärker, weil die Menge der pflanzlichen Kost immer geringer wurde.
Mit der Zähmung des Feuers ging auch langsam eine stärkere Arbeitsteilung einher, die nach und nach zur Auflösung des Matriarchats führte, da durch die Jagd ja nun der Mann der Haupternährer wurde. Und es entwickelte sich die heute immer noch oft vertretene These, dass der Mann Fleisch braucht, um Kraft zu bekommen. Der Erfolg war nur eine Zunahme des Fettpolsters. Denn für den Muskelaufbau ist kein Fleischverzehr notwendig.
Später wurde nicht die Fleisch-, sondern auch die Pflanzenkost über dem Feuer gegart. Man findet bei vielen Naturvölkern gebackenes Maisbrot oder Fladenbrot, aber auch gebackene Bananen und andere Früchte.
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